| Nach dem Fotografieren |
|
| Tips und Tricks - Workflow | |
|
Zurück von der Fototour , die Karte ist voll und nun sollen die Fotos verkauft werden, wie geht's weiter? Nachdem die Bilder auf dem PC überspielt sind, müssen sie zuallererst einmal gesichtet werden. Speicherkarten kosten nicht viel und man ist versucht mit einer vollen Karte nach Hause zu kommen, was unter Umständen bedeutet, dass mehrere hundert Bilder vor einem liegen. Es heißt hier zuerst die Spreu vom Weizen zu trennen. Eine radikale Vorgehensweise beweisst sich hier als die beste Lösung. Danach heißt es die Fotos zu sortieren. Thematisch zueinandergehörende Bilder gehören jeweils in einen Ordner. Der Hintergrund dafür ist, dass man nie wissen kann, ob ein Foto, das in Nuancen von einem andern abweicht, nicht letztlich zu einer Kaufentscheidung bei einem Kunden führt, der sonst bei einem Mitbewerber kaufen würde. Der persönliche Geschmack, das Bild gefällt mir, das nicht, ist so subjektiv, wie die Kaufentscheidung eines Kunden und sollte bei der Auswahl absolut keine Rolle spielen. Vielleicht gefällt es einem Kunden auch nicht so sehr, passt aber zu 100 Prozent zu dem Auftrag, er für seinen Kunden erfüllen muss! Gerade bei Topsellern findet man immer wieder kleine Serien von drei bis vier Bildern, die sich ähneln. Eine der Spitzenverkäuferin weltweit, deren Portefolio sich in diesem Zusammenhang gut studieren läßt, ist Elena Elisseeva http://www.elenaphoto.com . Ihre Bilderserien findet man immer leicht abweichend jeweils in andere Agenturen. Diese Vorgehensweise erlaubt es einem diese Bilder jeweils exklusiv den Agenturen zu überlassen, was die Einnahmen erheblich steigert. Ein Thema - ein Ordner, erlaubt es Dir die Fotos im Batch zu verschlagworten und u.U. sogar die ganze Serie in den grundlegenden Bildbearbeitungsschritten in einem Rutsch zu bearbeiten. Für diese Schritte benötigst Du Software, die es zum Teil als Freeware gibt, wie Gimp oder natürlich Lightroom, bzw. Photoshop von Adobe. Nach der Verschlagwortung findet die Bildbearbeitung statt. Eine grundlegende Bearbeitung bezieht sich auf den Weissabgleich (bei RAW), einer Tonwertkorrektur und ggf. der Gradation, bzw. der Helligkeit und dem Kontrast. Diese Werte können in einer Serie von Fotos auf alle übertragen werden, so dass du hier eine erhebliche Arbeitserleichterung erzielen kannst. Worauf Du unbedingt achten musst bei der Bildbearbeitung, ist es im Detail des Bildes geschütze Elemente wegzustempeln. Alle Elemente eines Bildes, wo Designrechte, Markenrechte oder andere Rechte Dritter vorhanden sind, sind unbrauchbar. Solltest Du da etwas übersehen und auch die Agentur, so kann es teuer für dich werden.... Der letzte Schritt bei der Bildbearbeitung ist der, das Bildrauschen zu überprüfen und zu entfernen. Dann noch eine leichte Schärfung des Bildes und ab geht es zur Agentur. |
|
| Weiter > |
|---|

