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Es sind 33 Einträge im Glossar.
Seiten: 1
Begriff Definition
Bajonett
Autor: Michael
Das Bajonett nennt man das Verbindungsstück zwischen der Kamera und dem Wechselobjektiv. Dieses ist sehr genau und stabil angefertig um zu gewährleisten, daß die Objektivachse immer senkrecht zur Filmebene ausgerichtet ist.
 
Bajonettanschluss
Autor: Michael
Ein Bajonettanschluss an einer Kamera ermöglicht das rasche Wechseln von Objektiven.
 
Balgengerät
Autor: Michael
Ein Zusatzstück, dass zwischen Kameragehäuse und Objektiv verschraubt wird und die Bildweite bei Makroaufnahmen verlängert.
 
Banding
Autor: Michael
Banding bedeutet Steifenbildung. 
Das Banding tritt häufig bei Aufnahmen mit hohem ISO-Wert in den dunkleren Bereichen des Fotos auf.
 
Beleuchtungskontrast
Autor: Michael
Beschreibt den Unterschied zwischend der hellsten und der dunkelsten Stelle einer Aufnahme. In der Portraitfotografie gilt ein Verhältnis von 2:1 bei Frauengesichtern und 3:1 bei Männern. Die hellste Stelle ist dabei doppelt bzw. dreimal so hell.
 
Belichtung
Autor: Michael
Bei der Belichtung wird das lichtempfindliche Element der Kamera eine bestimmte Zeit dem Licht ausgesetzt, um letztlich das Foto bzw. Bild zu erzeugen.
 
Belichtungskorrektur
Autor: Michael
Die bewusste Abweichung von der optimal ermittelten Belichtungdauer nennt man Belichtungskorrektur. Dabei weicht der Fotograf vom Optimum ab, um eine Über- bzw. Unterbelichtung zu erzielen. Viele Kameras bieten eine manuelle Regelung in 0,5er Schritten von +3 bis -3 an.
 
Belichtungsmesser
Autor: Michael
Der Belichtungsmesser ist im Wesentlichen ein Bauteil, welches die Intensität des Lichts in ein elektrisches Signal umsetzt. Während externe Belichtungsmesser ermittelte Ergebnisse auf einem Display ablesbar machen, nutzen die modernen Kameras die Ergebnisse des internen Belichtungsmessers, um die Belichtungsdauer und Blendeneinstellung vorzunehmen. Es gibt dabei verschiedenste Arten der Belichtungsmessung. Man unterscheidet die Spotmessung, mittenbetonte Integralmessung und Mehrfeldmessung.
 
Belichtungsreihen
Autor: Michael
Bei einer Belichtungsreihe macht der Fotograf vom selben Motiv mehrere Aufnahmen mit jeweils abweichender Belichtung. Damit hat er die Möglichkeit durch gezielte Über- bzw. Unterbelichtung ein besseres Ergebnis zu erzielen. Moderne Kameras verfügen über eine Funktion für automatische Belichtungsreihen.
 
Belichtungssteuerung
Autor: Michael
Die meisten Kameras bieten diverse Programme für die Belichtungssteuerung. Neben der Vollautomatik, wobei die Kamera automatisch Belichtung und Blendeneinstellung vornimmt, stehen auch oftmals ein Modus zur manuellen Blendeneinstellung bzw. Belichtungszeit zur Verfügung. Je nach dem, welcher Modus gewählt wurde, erledigt die Kamera automatisch die Einstellung für Blende oder Belichtung. Bei reinem Manuell-Betrieb stellt der Fotograf die Belichtungsdauer und Blendenzahl jeweils per Hand ein.
 
Belichtungszeit
Autor: Michael
Die Belichtungszeit meint die Dauer, die ein Chip der dem Licht ausgesetzt ist.
 
Beugungsunschärfe
Autor: Michael
Wenn das Licht die Blendenöffnung erreicht, entsteht die Beugung. Die Strahlen werden an den Kanten der Blendenlamellen gebeugt, so dass sie nicht mehr geradlinig weiter verlaufen können. Dabei wird ein Punkt nicht mehr als Punkt, sondern als Scheibe abgebildet. Dieser Scheibendurchmesser nimmt mit der kleiner werdenden Öffnung der Blende zu und dies führt zu der Beugungsunschärfe.
 
Bildagentur
Autor: micha
Eine Bildagentur vermarktet Bilder: Fotografien, Illustrationen, auch Filmmaterial („footage“).
 
Bildebene
Autor: Michael
Die Bildebene meint jenen Ausschnitt der Kamera, in der scharfe Abbildung eines Motivs möglich sind.
 
Bildkapazität
Autor: Michael
Die Bildkapazität beschreibt die Kapazität, die einzelne Varianten von Speicherkarten besitzen.
 
Bildkompression
Autor: Michael
Die Bildkompression ermöglicht in der digitalen Fotografie, die Kapazität einzelner Bilder zu reduzieren In der Regel geht dies zu Lasten der Bildqualität, da je nach Stärke der Kompression, viele oder weniger viele Bilddetails verloren gehen. 
 
Bildrauschen
Autor: Michael
Bildrauschen (oder: Farbrauschen) ist ein prinzipielles, technisches Problem in der digitalen Fotografie. Typisch für Nacht- und Dämmerungsaufnahmen zeigt es sichtbares Rauschen schon bei geringer Vergrößerung. Gut sichtbar ist dies in den dunklen Bereichen, während in den hellen Bereichen kein Rauschen sichtbar ist. In Digitalkameras werden die Helligkeitswerte des Bildes mit lichtempfindlichen Sensoren (in den Pixeln) „gemessen“ und in digitale Werte (= Zahlen) umgewandelt. Bei diesem Prozess entsteht nicht nur ein Nutzsignal, sondern auch Störungen. Diese Störungen sind Ursache des Bildrauschens. Das Resultat ist vergleichbar mit dem so genannten „Korn“ bei der analogen Fotografie. Jedes Digitalfoto verfügt über ein gewisses Grundrauschen, welches im Normalfall vom Betrachter nicht wahrgenommen wird.
 
Bildstabilisator
Autor: Michael

Der Bildstabilisator ist eine Vorrichtung, um Verwacklungsunschärfen beim Fotografieren zu vermeiden.
Bei den optischen Bildstabilisatoren werten sogenannte Gyroskopen (oder auch Kreiselsensoren genannt) die axialen Bewegungen des Objektives aus, wobei die Steuerungselektronik und das bewegliche Linsensystem die Hauptarbeit verrichtet.
Modernere Systeme verwenden den Chip der Kamera, anstelle der Objektive.

 
Bildwinkel
Autor: Michael
Der Bildwinkel meint den horizontalen Winkel des Motivs zum Motiv. Je grösser der Bildwinkel, umso breiter wird die anvisierte Motivbreite
 
Bildübertragung
Autor: Michael
Die Bildübertragung meint den verlustfreien Transfer von der Kamera zu einem anderen Medium.
 
Blende
Autor: Michael

Unter Blende versteht man die iris- oder lochförmige Öffnung eines Objektives, welche sich variable öffnet oder schliesst. Die Blende selbst ist oftmals lammellenartig verbaut und ist im Wesentlichen für den Lichteinfall verantwortlich und regelt auch die Schärfentiefe einer Aufnahme. Mit einer maximalen Blendenzahl erzielen sie die grösstmögliche Tiefenschärfe.
Die Blende wird als Bruch angegeben. z.B. 1/8 tel und versteht sich umgangssprachlich umgekehrt.
Eine kleine Blende hat eine große Zahl umgangssprachlich, z.B. Blende 16 (1/16tel) während eine große Blende, sprich offene Blende, z.B. 2,5 (1/2,5) eine kleine Zahl hat.

 
Blendenautomatik
Autor: Michael
Die Blendenautomatik meint die manuelle Vorgabe der Verschlusszeit durch den Fotografen, während die Kamera selbst dazu anhand der Lichtverhältnisse die passende Blendeneinstellung wählt.
 
Blendenzahl
Autor: Michael
Die Blendenzahl ist eine Maßzahl, welche die relative Öffnung der Blende eines Objektives beschreibt, und dies relativ zur Brennweite. Die größte Blendenöffnung ist durch die Objektiv-Bauart fest vorgegeben und die kleinste durch den Einsatzbereich des Objektivs. Die typischen Wertebereiche von Kleinbildkameras liegen bei 1,4 und 5,6 bis 16, 22 oder 32. Bei Objektiven für die größeren Kameras liegen die Blendenzahlen bei 4,5 oder 5,6 bis 45, 64 oder 90. Kleine Blenden, mit großer Blendenzahl stellen eine größere Schärfentiefe dar. Große Blenden, mit kleiner Blendenzahl ermöglichen kürzere Belichtungszeiten.
 
Blitzgeräte
Autor: Michael

Blitzgeräte werden zur optimale Ausleutung des Motivs bei schlechten Lichtverhältnissen benötigt.

Man untescheidet: Einen eingebaute Blitzgeräte von externen Blitzgeräte die Reichweite entscheidend erhöhen. Diese gibt es als:

  • Multiblitzgeräte
  • Ringblitzgeräte
  • Stabblitzgeräte 
  • Studioblitzgeräte
 
Blitzleitzahl
Autor: Michael
Die Blitzleitzahl beschreibt die Leistung eines Blitzgerätes. Dabei wird diese Leitzahl in der Regel mit ISO-Wert 100 und einer Brennweite von 50 mm angegeben. Die Leitzahl ermöglich die Berechnung der maximalen Entfernung zum Motiv unter Berücksichtigung der ausgewählten Blende. Die Formel ergibt sich dabei wie folgt: Leitzahl = Blende x Entfernung (in Meter).
 
Blitzreichweite
Autor: Michael

Um die exakte Blitzreichweite zum optimalen Ausleuchten des Motives zu ermitteln, wird das Lambertsche Gesetz angewand.

Dies besagt, dass sich bei doppeltem Abstand zur Lichtquelle die Lichtintensität um ein Viertel verringert.

 
Blitzschuh
Autor: Michael
Der Blitzschuh ist eine mechanische Vorrichtung an der Kamera um ein externes Kompaktblitzgerät oder auch anderes Zubehör aufzustecken. Er besteht aus zwei Schienen und besitzt mdst. einen elektrischen Kontakt zur Kommunikation zwischen Kamera und Blitzgerät. Auch am Kompaktblitzgerät befindet sich ein Blitzschuh und zudem noch eine Verriegelungsvorrichtung, um ein eventuelles Herausfallen zu verhindern.
 
Blitzsynchronisation
Autor: Michael
Sie ist verantwortlich für die Koordination über die Verschlußöffnung der Kamera mit der Blitzzeitspanne. Bei manchen Kameras kann man auf den Anfang oder auf das Ende des Verschlußes synchronisieren. Gemeint sind damit die Funktionen Sync1 und Sync2.
 
Blooming
Autor: Michael
Besonders bei Übergängen von sehr hellen zu dunklen Motivübergängen entsteht ein violetter Saum an den Übergängen. Hierbei handelt es sich um eine Fehlleistung des Bildwandlers. Einige Pixel sind dabei schlichtweg elektrisch überladen und geben diese an benachbarte Pixel weiter.
 
Brennweite
Autor: Michael
Die Brennweite beschreibt den Abstand in Millimetern zwischen Objektiv- und Aufnahembereich. Bei grosser Brennweite, wird ein Motiv vergrössert. wobei der Bildwinkel verkleinert wird (kleinerer Bildausschnitt). Gegensätzlich verhält es sich bei kleiner Brennweite. Beide Extreme können mit Weitwinkel- (kleine Brennweite) und Tele-Objektiven (große Brennweite) weiter gesteigert werden.
Die Möglichkeit stufenlos verschiedene Brennweiten zu nutzen beinhalten Zoomobjektive.
 
Bridge-Kamera
Autor: Michael
Bridge-Kameras sind Kameras mit einem festeingebauten Objektiv und einem Spiegelreflexsucher.
 
Buffer
Autor: Michael
Ein Buffer ist ein in der Kamera vorhandener Zwischenspeicher, der die Bilder vor dem Speichern auf der Speicherkarte speichert. Der Zwischenspeicher ist wesentlich schneller als die Übertragung auf Speicherkarten und erlaubt so das rasche Aufeinanderfolgen von Fotos hintereinander.
 
Bulb
Autor: Michael
Die Bulbeinstellung der Kamera erlaubt es, die Blende abhängig von der Dauer des gedrückten Auslösers offen zu halten.  Diese Einstellung kommt meist in der Astrofotografie zum Einsatz. Um Verwacklung vorzubeugen, werden Draht- oder andere Fernauslösern genutzt.
 


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